Dieser Artikel gehört zur Reihe ‚Die Zukunft der hybriden Arbeit‘:
99 Dinge, die Sie kennen sollten
Hybride
Zusammenarbeit
menschenfreundlicher
gestalten
Erkenntnisse und Ideen 26-37
für das neue hybride Zeitalter
Die hierfür benötigte Technologie sollte im Hintergrund stehen, damit sich die Menschen darauf konzentrieren können, Probleme zu lösen und neue Ideen auszuarbeiten. Hybride Arbeit entwickelt sich immer noch weiter. Unabhängig davon, wie oft man im Büro ist - wir interagieren inzwischen alle mit Menschen an anderen Orten. Führungskräften ist klar, dass die Räume für hybride Zusammenarbeit verbessert werden müssen.

Der Großteil der Führungskräfte (66 %*) erwägt eine Neugestaltung der Räume für hybride Arbeit. Das ist eine gute Nachricht für die Angestellten, die finden, dass die Bereiche für hybride Zusammenarbeit momentan zu klein, ungemütlich und zu laut sind und zu wenig Privatsphäre. Das Problem wird schließlich nicht dadurch gelöst, dass man alle nach Hause schickt.
*2021 Microsoft Work Trend Index Hybride Besprechungen sind heute die häufigste Form der Zusammenarbeit. Wie eine funktionierende, gute Nachbarschaft sollte auch das Büro ein Ort sein, an dem Menschen zusammenkommen. Und in der heutigen Zeit sollen die Arbeitsbereiche dazu beitragen, die Menschen zusammenzubringen, sowohl persönlich als auch virtuell.
89% 85% Schwierigkeiten mit Videoübertragung Schwierigkeiten mit Audioübertragung **Logitech Die meisten
zugeschalteten
Mitarbeitenden
berichten über Audio-
und Videoprobleme.**
Die Menge an Augenkontakt
und die Größe der Gesichter ist
in Video-Calls oft unnatürlich.
Vor allem bei Gesprächen zu zweit kann die Größe des Gesichts das Gefühl erzeugen, dass die andere Person in den privaten Raum eingedrungen ist und einen in Alarmbereitschaft versetzen. Sich selbst ständig in Video-
Calls zu sehen, wirkt ermüdend.
Niemand würde freiwillig den ganzen Tag in den Spiegel schauen. Das wäre stressig.
Man ist in seinen
Bewegungen eingeschränkt.
Videogespräche sorgen dafür, dass wir immer am selben Ort bleiben müssen. Die kognitive Leistungsfähigkeit steigt, wenn wir uns bewegen können. In Videobesprechungen müssen
wir uns mehr anstrengen, um
die nonverbalen Signale des
Gegenübers zu verstehen.
Wir sehen nur Kopf und Schultern der anderen. Das erschwert es, zu verstehen, warum sie bestimmte Gesten oder Gesichtsausdrücke verwenden.
Die Menge an Augenkontakt und die Größe der Gesichter ist in Video-Calls oft unnatürlich.
Vor allem bei Gesprächen zu zweit kann die Größe des Gesichts das Gefühl erzeugen, dass die andere Person in den privaten Raum eingedrungen ist und einen in Alarmbereitschaft versetzen.
Sich selbst ständig in Video-Calls zu sehen, wirkt ermüdend.
Niemand würde freiwillig den ganzen Tag in den Spiegel schauen. Das wäre stressig.
Man ist in seinen Bewegungen eingeschränkt.
Videogespräche sorgen dafür, dass wir immer am selben Ort bleiben müssen. Die kognitive Leistungsfähigkeit steigt, wenn wir uns bewegen können.
In Videobesprechungen müssen wir uns mehr anstrengen, um die nonverbalen Signale des Gegenübers zu verstehen.
Wir sehen nur Kopf und Schultern der anderen. Das erschwert es, zu verstehen, warum sie bestimmte Gesten oder Gesichtsausdrücke verwenden.
Virtuelle Ermüdung Viele virtuelle Besprechungen hintereinander führen zu Ermüdung. Forscher*innen der Stanford University haben die Gründe dafür untersucht. Ihre Erkenntnisse können Unternehmen für die Optimierung hybrider Räume zur Zusammenarbeit nutzen.
Sicherstellen, dass alle in Richtung
Kamera blicken können.
Hierfür kann es z.B. helfen, wenn in einem rechteckigen Raum alle auf die lange Wand blicken anstatt auf die kurze. Eine Bestuhlung in Bogenform oder die Ausrichtung aller in Richtung Kamera verbessert Kommunikation, Blickkontakt und Konzentration. In größeren Räumen trägt eine nach hinten aufsteigende Sitzhöhe dazu bei, dass die Gesichter aller per Kamera zu sehen sind. Stellen Sie genug kleine Tische für einzelne Geräte bereit. Im Freien sind Sitzgelegenheiten mit hoher Rückenlehne oder integriertem Sichtschutz für mehr Privatsphäre empfehlenswert. Möbel mit Haken und Stauraum helfen, Kabel, persönliche Gegenstände und Geräte unterzubringen. In geschlossenen Räumen sollten alle
Personen am Tisch im Blickfeld der
Kamera sein.
Vermeiden Sie Unruhe und Ablenkung im Video, indem Wege rund um den Raum nicht im Blickfeld der Kamera liegen. Sichtschutzfolien an Glaswänden helfen, das Geschehen auf dem Bildschirm vor Passanten zu verbergen. In offenen Räumen sollte die Kamera nicht auf Gänge, Korridore oder Mitarbeitende in benachbarten Bereichen gerichtet sein. Gespräche und Bewegung können ablenken. Schaffen Sie Bedingungen für gute
Sprachverständlichkeit und Privatsphäre und
minimieren Sie Schall, Lärm und Widerhall.
Wandverkleidungen aus Stoff, Paneele, Teppiche und softe Sitzmöbel können zur Schallabsorption beitragen. Werden akustische Stoffpaneele gegenüber der Raumtechnologie befestigt, können sie zur Schallabsorption beitragen. Die Audioeinstellungen sollten anpassbar sein. Verwenden Sie in lauten Bereichen Mikrofone mit Rauschunterdrückung. Stellen Sie Lautsprecher standardmäßig auf eine niedrige Lautstärke ein, mit der Option auf Anpassung. Zweitmikrofone kommen infrage, wenn die Teilnehmer weit voneinander entfernt sitzen. Schaffen Sie eine vielfältige Beleuchtung
von Raum, Personen und Hintergrund.
Multidirektionale Beleuchtung eignet sich am besten, um harte Schatten zu vermeiden. Hellere Farbflächen im Raum tragen zur Lichtverteilung bei. Helligkeitsregler helfen, die Beleuchtung an die jeweiligen Bedürfnisse anzupassen. Diffuses, breit gestreutes Licht ist direkten Strahlern vorzuziehen. Vermeiden Sie es, direktes Licht genau dort zu platzieren, wo Menschen sitzen. Dies wirft dunkle Schatten auf die Gesichter. In Räumen für Video-Calls können programmierbare Lichtmodi eine gute Option darstellen.
Sicherstellen, dass alle in Richtung Kamera blicken können.
Hierfür kann es z.B. helfen, wenn in einem rechteckigen Raum alle auf die lange Wand blicken anstatt auf die kurze. Eine Bestuhlung in Bogenform oder die Ausrichtung aller in Richtung Kamera verbessert Kommunikation, Blickkontakt und Konzentration. In größeren Räumen trägt eine nach hinten aufsteigende Sitzhöhe dazu bei, dass die Gesichter aller per Kamera zu sehen sind. Stellen Sie genug kleine Tische für einzelne Geräte bereit. Im Freien sind Sitzgelegenheiten mit hoher Rückenlehne oder integriertem Sichtschutz für mehr Privatsphäre empfehlenswert. Möbel mit Haken und Stauraum helfen, Kabel, persönliche Gegenstände und Geräte unterzubringen.
In geschlossenen Räumen sollten alle Personen am Tisch im Blickfeld der Kamera sein.
Vermeiden Sie Unruhe und Ablenkung im Video, indem Wege rund um den Raum nicht im Blickfeld der Kamera liegen. Sichtschutzfolien an Glaswänden helfen, das Geschehen auf dem Bildschirm vor Passanten zu verbergen. In offenen Räumen sollte die Kamera nicht auf Gänge, Korridore oder Mitarbeitende in benachbarten Bereichen gerichtet sein. Gespräche und Bewegung können ablenken.
Schaffen Sie Bedingungen für gute Sprachverständlichkeit und Privatsphäre und minimieren Sie Schall, Lärm und Widerhall.
Wandverkleidungen aus Stoff, Paneele, Teppiche und softe Sitzmöbel können zur Schallabsorption beitragen. Werden akustische Stoffpaneele gegenüber der Raumtechnologie befestigt, können sie zur Schallabsorption beitragen. Die Audioeinstellungen sollten anpassbar sein. Verwenden Sie in lauten Bereichen Mikrofone mit Rauschunterdrückung. Stellen Sie Lautsprecher standardmäßig auf eine niedrige Lautstärke ein, mit der Option auf Anpassung. Zweitmikrofone kommen infrage, wenn die Teilnehmer weit voneinander entfernt sitzen.
Schaffen Sie eine vielfältige Beleuchtung von Raum, Personen und Hintergrund.
Multidirektionale Beleuchtung eignet sich am besten, um harte Schatten zu vermeiden. Hellere Farbflächen im Raum tragen zur Lichtverteilung bei. Helligkeitsregler helfen, die Beleuchtung an die jeweiligen Bedürfnisse anzupassen. Diffuses, breit gestreutes Licht ist direkten Strahlern vorzuziehen. Vermeiden Sie es, direktes Licht genau dort zu platzieren, wo Menschen sitzen. Dies wirft dunkle Schatten auf die Gesichter. In Räumen für Video-Calls können programmierbare Lichtmodi eine gute Option darstellen.
Scott Wharton
VP und General Manager, Logitech
„Unser Ziel
war es ,
Videokonferenzen
menschlicher
zu gestalten.“
Design für hybride Zusammenarbeit Je früher die Design-, Facilities- und IT-Teams zusammengebracht werden, um zu überlegen, wie Möbel, Licht, Video und Audio interagieren, umso besser wird das Ergebnis für die Menschen vor Ort, aber auch für die virtuell zugeschalteten Teilnehmer*innen.
Helfen Sie den Teilnehmenden, das Geschehen zu sehen und sich einzubringen. Mithilfe von Logitechs Scribe-Kamera für Whiteboards und Microsofts digitalem Surface Hub mit integrierter Kontextkamera können die Menschen das Geschehen verfolgen und sich beteiligen. Mit dem Steelcase Flex Media Wagen kann Technologie völlig mobil genutzt werden. Inklusivere Umgebungen schaffen. ‚Front Row‘ von Microsoft Teams und die Kameraeinstellung ‚Grid View‘ von Logitech sorgen dafür, dass zugeschaltete Teilnehmende in eher natürlicher Größe und Position auf dem Bildschirm dargestellt werden und zeichnen ein persönliches Fenster um jede/n Einzelne/n. Tische und Stühle müssen so positioniert werden, dass natürliche Sichtlinien zwischen den Teilnehmenden im Raum, den zugeschalteten Menschen und den geteilten Inhalten erhalten bleiben. Gemeinsamer Einsatz intuitiver Möbel und Technologie. Microsoft Teams oder Zoom Rooms bieten One-Touch - man kann somit per Klick auf nur einen Knopf dem Meeting beitreten. Und KI-fähige Kameras können das Geschehen automatisch nachverfolgen und automatisch Bilder aufnehmen. Helfen Sie den Teilnehmenden, das Geschehen zu sehen und sich einzubringen.
Mithilfe von Logitechs Scribe-Kamera für Whiteboards und Microsofts digitalem Surface Hub mit integrierter Kontextkamera können die Menschen das Geschehen verfolgen und sich beteiligen. Mit dem Steelcase Flex Media Wagen kann Technologie völlig mobil genutzt werden.
Inklusivere Umgebungen schaffen.
‚Front Row‘ von Microsoft Teams und die Kameraeinstellung ‚Grid View‘ von Logitech sorgen dafür, dass zugeschaltete Teilnehmende in eher natürlicher Größe und Position auf dem Bildschirm dargestellt werden und zeichnen ein persönliches Fenster um jede/n Einzelne/n. Tische und Stühle müssen so positioniert werden, dass natürliche Sichtlinien zwischen den Teilnehmenden im Raum, den zugeschalteten Menschen und den geteilten Inhalten erhalten bleiben.
Gemeinsamer Einsatz intuitiver Möbel und Technologie.
Microsoft Teams oder Zoom Rooms bieten One-Touch - man kann somit per Klick auf nur einen Knopf dem Meeting beitreten. Und KI-fähige Kameras können das Geschehen automatisch nachverfolgen und automatisch Bilder aufnehmen.
Technologie + Raum zusammenbringen Zusammen mit unseren Technologiepartnern von Microsoft, Zoom, Logitech und CRESTRON hat Steelcase Best Practices für die Integration von Raum und Technologie entwickelt, um gleichwertige Teilhabe, Engagement und einfache Nutzbarkeit zu gewährleisten.
37 Gemeinsamer Einsatz intuitiver Möbel und Technologie. 34 Schaffen Sie eine vielfältige Beleuchtung von Raum, Personen und Hintergrund. 33 Schaffen Sie Bedingungen für gute Sprachverständlichkeit und Privatsphäre und minimieren Sie Schall, Lärm und Widerhall. 32 In geschlossenen Räumen sollten alle Personen am Tisch im Blickfeld der Kamera sein. 35 Helfen Sie den Teilnehmenden, das Geschehen zu sehen und sich einzubringen. 27 Die Menge an Augenkontakt und die Größe der Gesichter ist in Video-Calls oft unnatürlich. 31 Sicherstellen, dass alle in Richtung Kamera blicken können. 26 Die meisten zugeschalteten Mitarbeitenden berichten über Audio- und Videoprobleme. 28 Videogespräche sorgen dafür, dass wir immer am selben Ort bleiben müssen. 36 Inklusivere Umgebungen schaffen. 29 Man ist in seinen Bewegungen eingeschränkt. 30 In Videobesprechungen müssen wir uns mehr anstrengen, um die nonverbalen Signale des Gegenübers zu verstehen. Fazit Erkenntnisse und Ideen 26-37 für das neue hybride Zeitalter Verbesserter Augenkontakt. Die Möglichkeit, sich zu bewegen. Mehr natürliche Unterhaltungen. Gute hybride Räume müssen so konzipiert sein, dass gleichwertige Teilhabe, Engagement und einfache Nutzbarkeit gegeben sind. Einfache Nutzbarkeit ist essenziell: Ist die Nutzung von Räumen und Technologie mühsam, werden die Menschen die Ressourcen nicht nutzen. Auf beiden Seiten der Kamera muss es möglich sein, einander zu sehen, zu hören und sich aktiv einzubringen. Unabhängig davon, ob Sie persönlich oder zugeschaltet am Meeting teilnehmen, die Rahmenbedingungen sollten für alle gleich sein. Vorhergehender Artikel Nächster Artikel Sind Sie schon gespannt?
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